Presse

La Cage Aux Folles
Saarbrücker Zeitung:
…. Ähnliches gilt für Holger Hauer, der für beide Seiten der Persönlichkeit Albins die gleiche Intensität aufwendet. Natürlich wird die kapriziöse Nachtclub-Diva, der Star im Glitzerfummel, zum gefundenen Fressen für den Musicalprofi Hauer. Da wirft er sich rein. Doch auch wenn die Lichter verlöschen, Zaza wieder Albin heißt, spielt Hauer diese Rolle grandios, gibt Albin ein Herz so groß, wie die größte Yacht, die vor St. Tropez ankert. Und auch wenn schon etliche Stars „ I am what I am“ gesungen haben, Hauer bleibt diesem Song nichts schuldig. Packend! …

Saarbrücker Zeitung:
… Mit einer großartigen schauspielerischen Leistung und starken gesanglichen Fähigkeiten glänzte daneben Bühnenstar und Regisseur Holger Hauer als Albin… Auch seine Interpretation der Welthits `I am, what I am`.. sang er mit so viel Gefühl, dass es das Publikum zu Begeisterungsstürmen hinriss. Hinreißend war überhaupt die ganze Vorstellung der Truppe um Regisseur Hauer… und ein Publikum das minutenlang stehend applaudierte.

 

ANATEVKA
Lüneburger Zeitung:
Im Lüneburger Theater feierte der Klassiker jetzt Premiere in einer Inszenierung von Holger Hauer. Ein ganz großes Ding, mit Orchester (logisch), Ballett, Haus- und Extrachor, mit einer Reihe von emphatischen Sängern und Schauspielern. Denn die aufwändigen Musicals im Lüneburger Theater müssen Blockbuster werden. Das sollte auch diesmal kein Problem sein, alle Voraussetzungen sind mit der kurzweiligen, vielseitig inspirierten Inszenierung jedenfalls erfüllt… Überhaupt: Der lange, immer ein wenig gebeugte Tevje (Ulrich Kratz) und die stämmige, resolute Golde (Claudine Tadlock), sie sind das Dream-Team des Abends, in der herzlich gefeierten Premiere vom Publikum mit einer Extraportion Applaus bedacht. Es gibt wunderbare Szenen in dieser Produktion — etwa, wenn Tevje mal wieder mit dem Schöpfer hadert…

 

My fair Lady
Coburger Tageblatt
EIN GROßES STÜCK THEATERGLÜCK

Tatsächlich wurden die Erwartungen mit einer musikalisch wie darstellerisch brillanten Inszenierung erfüllt – von Gastregisseur Holger Hauer mit so viel Spielfreude, Witz und Eleganz, dass das Schmunzeln von der ersten bis zur letzten Minute nicht mehr aus den Gesichtern der Zuschauer weichen sollte…Wobei Holger Hauer, selbst nicht nur beliebter Fernsehschauspieler, sondern auch renommierter Musical-Darsteller, auch gleich noch den edlen Kotzbrocken von Higgins gibt, mit großer Bühnenpräsenz und souveräner Selbstverständlichkeit… Ja, man kann da einfach nur schwärmen. Das ist schon mehr als ein kleines Stückchen Coburger Theaterglück.

Der Opernfreund:
…Das ich nicht unbedingt der größte Verehrer der Musicalszene bin, brauche ich wohl nicht extra zu betonen, ich habe schon öfter darauf hingewiesen. Und trotzdem, auch ich verlasse das Theater fröhlich und aufgekratzt und mit einem flotten Liedchen auf den Lippen. Der bekannte Schauspieler, Regisseur und Autor Holger Hauer hat sich des Stoffes angenommen und er hat eines auf jeden Fall getan. Er hat die betuliche Geschichte der Blumenverkäuferin aus der unteren Ebene nicht neu erfunden, aber er hat sie vom Staub befreit und er hat eine witzige und bunte Version der Eliza Doolittle auf die Bretter gestellt. Frisch und doch fast wie neu erfunden lässt er die Figuren um Eliza agieren und man merkt ihm die Freude daran an, was er da tut. Nicht nur als exzellenter Regisseur sondern auch als machohafter ausgezeichneter Darsteller des Professor Higgins. Er lässt das Stück in der Übersetzung von Robert Gilbert daherkommen und es gelingt ihm die bekannte Geschichte transparent, verständlich und verstehend zu gestalten. Wie aus einem Stück gebacken könnte man fast sagen… Das Publikum ist begeistert und zufrieden, großer langanhaltender Applaus zum Ende des Musicals und auch der Kritiker geht zufrieden nach Hause, hat er doch heute eine fröhliche unbeschwerte Aufführung erlebt, bei der sehr viel Herzblut dabei gewesen ist.

Kiss Me Kate
Thats Musical.de
…Das ist der Auftakt einer klassischen Inszenierung von Holger Hauer, die an Witz und Charme kaum zu überbieten ist …Die Aufführung macht von Anfang bis Ende richtig Spaß. Die gesanglichen Unzulänglichkeiten stören wenig. Der eigentliche Star ist Holger Hauer, der mit seiner Inszenierung ein Gesamtkunstwerk geschaffen hat. Alle Elemente fügen sich harmonisch zusammen: Das Ganze ist in Dresden viel mehr als nur die Summer der einzelnen Teile.

Aschenputtel
regiomelder/mkk
Stehende Ovationen am Schluss einer grandiosen Vorstellung: So sah es nach der Premiere der Musical-Inszenierung von „Aschenputtel“ am Freitagabend im sehr gut gefüllten Hanauer Amphitheater aus. Und beinahe alle Zuschauer waren sich einig: Die was eine der besten Aufführungen, die jemals dort stattgefunden hat.
Regisseur Holger Hauer brachte seine Künstler auf den Punkt topfit auf die Bühne – gesanglich und darstellerisch eine absolute Höchstleistung.

Hanauer Anzeiger
…Aschenputtel als rasantes Musical…witzige Regieeinfälle, schmissige Dialoge und Szenen, bei denen das Timing einfach stimmt…Hanaus Aschenputtel in in jeder Hinsicht, ein Hingucker, eine runde Sache……

Hanau Post
Eine rundum gelungene Inszenierung, die bestens unterhält, trotz aller Lockerheit und Leichtigkeit das immer wiederkehrende Märchenthema vom Erwachsenwerden und Sichselbstfinden nicht vernachlässigt und nicht nur für Musicalfreunde ein großes Bühnenvergnügen bietet.

Viel Lärm um Liebe
Dresdner Neueste Nachrichten
… Reichlich bejubelt wurde am Freitag die Premiere…die Inszenierung hat Schwung und wird vom Schmiss der Musik mitgerissen…

Bild
… voller Schwung und Witz, die kurzweilige, schräge Inszenierung von Holger Hauer wurde mit stürmischen Applaus belohnt.

Musicals
… Regisseur Holger Hauer und sein Ausstatter Christoph Weyers nutzen die Chance, aus dieser vor allem im zweiten Teil dramaturgisch nicht immer nachvollziehbaren Handlung ein `Bühnenschaustück` zu machen… schön, dass dieses Stück unterhaltendes Musiktheater endlich den europäischen Kontinent erreicht hat.

Cabaret (Zeltpalast Merzig Aug. 2013)
http://www.thatsmusical.de/magazin/anruehrend-cabaret-in-merzig-a101661.html
http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/kultur/Kultur-in-der-Region-Nette-Leute-und-Nazis-im-Kit-Kat-Club;art764,3609783
http://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-berichte/kultur/Berliner-Herzflimmern;art2822,4895311

La Cage Aux Folles

Neue Presse Coburg (Feb. 2013)

…Mit stehenden Ovationen feierte das Premierenpublikum eine musikalisch (von Roland Fister) und szenisch (von Holger Hauer) fein austarierte Show, die mit Glamour, Gags und Glitter prasst, und sich trotzdem nicht im klischeeverliebten Tuntentrubel erschöpft… Denn inmitten der rauschenden Revue und funkelnden Komödie erzählt der Regisseur mit Gespür für leise Töne eine Familien- und Liebesgeschichte voller anrührender Momente, die vor allem diesem Prachtpaar zu verdanken sind: Stephan Mertl als Georges und Niklaus Scheibli als sein Lebenspartner Albin…

Da Capo  (März 2013)

…Natürlich ist `La Cage `ein Thema, das schnell ins Tuntige abzu gleiten droht, davon kann in Coburg aber keine rede sein. Zwar steht der Spass an erster Stelle, es wird gefrotzelt und gelacht, aber auch die stiellen und nachdenklichen momente kamen nicht zu kurz. Holger Hauer hat hier die perfekte Balance zwischen Kitsch, Klischee und Konzentration aufs Wesentliche gefunden, verordnet dem Publikum in den richtigen Momenten Atempausen, zieht aber das tempo auch promt wieder an und sorgt so für angenehmen Kurzweil im Saal…. Hauer konzentriert sich in den entsprechenden Szenen auf die feinfühligen zwischenmenschlichen Beziehungen…. Nicklaus Scheibli (Albin) findet eine wundervoll austarierte Balance zwischen Sentimentalität und Klamauk,zwischen Würde und Spielwitz…Fazit der Coburger Premiere: Wieder einmal lohnt sich ein Besuch im nördlichen Franken… hat das Kreativteam eine sehenswerte und höchst unterhaltsame Show geschaffen, die eine gesunde Balance zwischen Nachdenklichkeit und Komik findet, ohne jemals ins Oberflächliche abzugleiten…

Me and my Girl

Coburger Tageblatt (Nov 2012)

…Holger Hauer ist ein versierter Musical-Regisseur, der die Gesetze dieses Genres auch als Darsteller bestens kennt. Hauer weiß genau, wie wichtig die dichte Verzahnung von sorgfältiger Dialog-Regie, genauer Personenführung und präzis getimtem Spiel ist. Das gelingt in weiten Teilen sehr überzeugend. Lässt sich ein Sensationserfolg nach zwei Jahrzehnten tatsächlich wiederholen? Diese Neuinszenierung gelingt in vielen witzigen und einfallsreichen Details ebenso wie in der Gesamtwirkung sehr überzeugend.

Neue Presse (Nov 2012)

…Ein tolles Teamwork liefern alle Abteilungen des Hauses mit diesem rollenreichen und bildersatten Show – Spass ab, der in Holger Hauers Präzisions – Regie und Tara Yipps schwungvoller Choreografie wie am Schnürchen über die Bühne schnurrt. Das Timing klappt, die Szenen fließen, die Beine wirbeln, die Gags purzeln und die Augen zwinkern ohne Ende. Hauer fegt den Staub nicht einfach weg,…, sondern er wirbelt ihn auf und spielt raffiniert mit den nostalgischen Flocken, schwelgt in Zitaten und skurrilen Persiflagen, kreiert eine liebevoll charmante Hommage an die Musical Comedy der 1930er – Jahre…

Friedrich – Mythos und Tragödie

deropernfreund.de

…umjubelte Welt-Uraufführung…Was den Zuschauer am Freitag abend in der Metropolishalle im Potsdamer Filmpark Babelsberg präsentiert wurde, war Musical vom Feinsten – made in Germany. Dass man ein so gewichtiges, urdeutsches Thema so frisch, ideenreich und mitreißend umsetzten kann, ist schon eine kleine Sensation…Schon beim Szenenapplaus hörte man, dass fast alle Nummern voll ins Schwarze trafen…Und gerade von diesem leidenschaftlichen und offenherzigen Umgang mit dem mythenumrankten Friedrich II. war das Potsdamer Publikum so begeistert. Für Musicalfans ist der Besuch in Potsdam ein Muss: „Friedrich II.“ bietet lebenspralles Theater von höchster Qualität und Intensität.

Berliner Zeitung (Juni 2012):

Das Stück wurde besser, als man bis dahin befürchten musste, gerade auch nach den großsprecherischen Event-Ankündigungen. Der Autor Dennis Martin (Musik, Libretto und Liedtexte) und der Regisseur Holger Hauer haben eine handwerklich solide Arbeit abgeliefert…Das Publikum applaudierte am Ende so begeistert wie am Anfang.

thatsmusical.de:

…Regisseur Holger Hauer gelingt es aber, nicht nur das Äußere des Preußenkönigs zu zeigen, sondern dem Publikum auch einen winzigen Einblick hinter die Fassade Friedrichs und damit einen Einblick in dessen Psyche zu gewähren…Was einerseits verwirrend klingt, ist letztlich eine geniale Idee, um die Person Friedrichs psychologisch zu beleuchten – in etwa so, wie es schon zahlreiche Historiker in Biografien und Essays getan haben…Ein weiterer wunderbarer Regiemoment, der Hauer glückte, ist der Wechsel vom Kind Friedrich (exzellent gespielt: Casper Krzysch) zum Kronprinzen Friedrich (Tobias Bieri). Ohnehin zeichnet sich Hauers Inszenierung durch starke Personenregie aus, so dass alle Figuren sehr stark gezeichnet sind und den Zuschauer erreichen… Getragen wird das Stück durch eine extrem starke Cast. Allen voran begeistern Tobias Bieri als Kronprinz Friedrich und Chris Murray als alter Friedrich.

Märkische Allgemeine:

…Eine kleine Produktionsfirma aus Fulda zieht hier für einen Monat gekonnt und glanzvoll die großen Register des Musical-Theaters…Nachdem in der Generalprobe am Donnerstag noch einige technische Probleme auftraten (siehe MAZ vom Samstag), gelang dem Ensemble Großartiges. Nie kam auch nur der Verdacht auf, dass hier das Publikum von Trittbrettfahrern mit einer Billigproduktion abgespeist werden soll. Im Gegenteil…Buch und Regie gelingen einfache, einleuchtende Bilder, etwa wenn der Kronprinz in der Stunde seiner größten Erniedrigung im dunklen Kerker sich das leichte Schloss Sanssouci als Gegenentwurf ausmalt. Auch die sieben grausamen Kriegsjahre vermag Regisseur Holger Hauer in ein farbenstarkes Bild zu bannen. Dramaturgisch geht er äußerst geschickt zu Werke, wenn etwa Leitmotive wie „Du Schande Preußens!“ immer wieder anklingen…Dieser Friedrich hier ist mehr.

musicalzentrale.de

…Holger Hauers Inszenierung ist zudem kurzweilig und reflektiert Friedrichs Leben ohne Regie-Mätzchen. Hauer stellt statt historischer Abziehbilder echte Typen auf die Bühne und sorgt wie beim überraschenden Wechsel des Kinderdarstellers zum jugendlichen Friedrich für Aha-Momente…

Kiss Me Kate

Dresdener Neueste Nachrichten (April 2012)

… Wenig Vision gehört dazu, diese Neuinszenierung als künftigen Publikumsrenner zu prognostizieren… Holger Hauer hat das an der Staatsoperette frisch und gradlinig inszeniert… das Ensemble erweist sich als homogen, da wären noch die kleinsten Rollen als brilliant umgesetzt zu nennen…in der Staatsoperette werden Ohrwürmer verteilt…

Sächsische Zeitung:

… Das Publikum zeigte sich vom frisch servierten Altmeister begeistert… Regisseur Holger Hauer und Choreograph Christopher Tölle geben der Geschichte und den Figuren Raum, Motivation und Anlässe zum Spiel… Da sich die Regie nicht mit unnötigen konzeptionellen Verrenkungen aufhielt, konnte man eine genaue Figurenführung beobachten… Garanten für gute Stimmung. Die hielt sich auch über den langen Premierenapplaus hinaus…

Mopo

… Hauer inszeniert mit viel Sinn fürs Komische…

Rocky Horror Show

Musicals (Januar 2012)

Ein sensationeller Wurf…Guildo Horn versucht nicht im Mindesten, sich in den Vordergrund zu drängen, und fügt sich ins Ensemble, das in seiner Mischung aus Gästen und festen Größen wie aus einem Guss spielt…Holger Hauer nimmt sich in seiner ersten Hagener Inszenierung einige Freiheiten heraus – und das tut dem Stück mehr als gut. Er baut jede Menge gelungener Gags ein und vor allem jene Szene, in der Eddie verspeist werden soll, wird zum stillen Kabinettstückchen…ansonsten geht hier die Post stärker ab, als in der offiziellen Tourfassung…

derwesten.de

Im Theater Hagen ist es allerdings derzeit sehr leicht, seinen Spaß zu haben. Denn so etwas kann – im Unterschied zu glattgebügelten Tourneeproduktionen – nur das Stadttheater: eine parodistische Geschichte, die derart populär ist, dass sie selbst zum Ritual wird, mit neuer Bedeutung aufladen. Das gelingt Regisseur Holger Hauer und Ausstatterin Sandra Fox nicht nur durch den Zeitsprung in die 70er Jahre. Es glückt vor allem, weil die Regie die Rocky-Figuren nicht wie Klischees behandelt, obwohl sie längst Ikonen der Popkultur sind. Und weil dadurch bei allem Witz auch so manche Wahrheit transportiert wird…Die großen Effekte sind grandios, aber es sind die unzähligen kleinen liebevollen Details, die diese Inszenierung zu einem Riesen-Erfolg machen.

Anything Goes

Musicals (August 2011):

Im Osnabrücker Theater setzt Regisseur Holger Hauer die Geschichte äußerst professionell unter Volldampf. Fast drei Stunden bestes Amüsement sind garantiert…. Die Inszenierung führt die Stärken des Ensembles und Kreativteams sorgfältig zusammen. Nichts wird dem Zufall überlassen, jede Szene scheint bis auf das kleinste Detail genau durchdacht und ausgelotet zu sein. Der Regisseur gönnt den Dialogen genügend raum, verlangt hohes tempo, hievt den Witz an Albernheiten geschickt vorbei. Anything Goes, dieser Musical Klassiker, gerät zur fein abgerundeten Aufführung, erklimmt dank seiner Ideen und dem Engagement aller Beteiligten mit Verve den Olymp des Machbaren. Das Publikum tobt.

Passion (DE)

Sächsische Zeitung: (Januar 2011)
Man kann darüber streiten, ob ein solches Stück an die Staatsoperette gehört. Wenn es aber derart gelungen und packend umgesetzt wird, muss man das Ja groß und fett und doppelt unterstrichen schreiben. Regisseur Holger Hauer führt darin die Darsteller zu einem ganz auf die Protagonisten, ganz auf den zentralen Konflikt konzentrierten Spiel. Jedes zeitliche oder lokale Kolorit ist ausgeblendet. Kommentarebenen wie Soldaten und Bedienstete sind stilisiert und so reduziert. Geschickt und szenisch schlüssig greift er Sondheims Idee auf, Briefe als unmittelbare Kommunikation zu begreifen. Sie brechen reale Distanz auf. So verschwimmt zunehmend die Grenze zwischen Fiktion und Realität. …ergänzen das Bild zu einer geschlossenen Aufführung, zu einem beeindruckenden Theaterabend, der zum Premierenabend begeisterten Applaus erhielt.

Deutschlandradio Kultur:

Die Staatsoperette Dresden, einziges Repertoiretheater für Operette, Spieloper und Musicals der anspruchsvolleren Art, macht immer wieder durch besondere Entdeckungen auf sich aufmerksam. Das Kammerspiel wird in Holger Hauers Dresdner Inszenierung und deutscher Erstaufführung von den drei Protagonisten dieser Dreiecksverfechtung bestens getragen…. Glaubwürdig ist die Liebessehnsucht von Maike Switzer als helle Figur Clara, von Vorteil ist eine gewisse Zerbrechlichkeit ihres Gesanges, als Widerklang innerer Konflikte. Geduckt, verhärmt, schleichend, Vasiliki Roussi als dunkle Fosca.

Gefährlich ist dieses Leidensbündel in seiner Unangreifbarkeit, krank, vom Leben benachteiligt, schon einmal betrogen und jetzt, eher unbewusst, ein schutzbedürftiges Rachewesen mit Zerstörungspotenzial. Das Opfer ihrer Begierde auf dem Weg zum persönlichen „Liebestod“ ist eben Giorgio. Marcus Günzel gibt diesen Mann im Spiel und im Gesang authentisch in der Naivität und Verwirrung. Er hat sie, diese starken Momente eines schwachen Mannes, dem nicht geholfen werden kann.

Das alles hat Holger Hauer auf Christoph Weyers so gut wie leeren Bühne mit klar definierbaren Raumassoziationen sparsam inszeniert. Im Mittelpunkt die Menschen mit ihrer Musik in Arrangements mit Raum für Stimmungen und Emotionen. Holger Hauer inszeniert wunderbar sparsam. Er findet klare Arrangement und dennoch fügt die Inszenierung das Kammerspiel zusammen, das macht er so grausam unaufgeregt…. das ist große Klasse.

Es ist wohl Absicht, dass dieses unaufgeregte Gleichmaß des unaufhaltsamen Unglücks immer schwerer erträglich wird, zumal die Musik sich immer stärker in perverser Sanftheit ergeht.

Musik in Dresden

Für das Leubener Operetten-Publikum, könnte man meinen, ist die Inszenierung von Holger Hauer erst einmal ein Affront. Nicht nur, weil der Regisseur, wie übrigens in der amerikanischen Urfassung auch, mit verklemmten Halbheiten gleich zu Beginn Schluss macht und die Protagonisten so zeigt, wie sie nun mal beim Liebesakt sind: nackt. Sondern weil sich das Stück einfachen Erklärungsmustern und heimeliger Kettenkarussellseligkeit verweigert.  Was »Passion« trägt und den Abend zu einem ergreifenden Ereignis macht, dem das Publikum knapp zwei Stunden lang atemlos lauscht, ist die unerbittliche Prägnanz, mit der Lapine seine Protagonisten zeichnet und Stück für Stück dem Verderben anheimgibt. … ein Schritt, nein, ein Quantensprung in die Zukunft ist dieses Werk für das gesamte Leubener Ensemble. Es wird wirklich Zeit, dass das Kraftwerk fertig wird. 

Neue Musikzeitung (NMZ)

Immer wieder mal was anderes sagt man sich an der Staatsoperette und platziert ein ungewöhnliches Werk als deutsche Erstaufführung zwischen dem Zigeunerbaron und der Großherzogin von Gerolstein. Eine verstörende Geschichte, auf den ersten Blick erscheint sie vielleicht etwas rührselig. Auf den zweiten ist sie knallhart, abgründig und gemein. Weil das Geschehen in so verflixt sanfte und verführerische Musik gebettet ist, bekommt man das nicht sofort mit. Regisseur Holger Hauer inszeniert ein Kammerspiel auf der so angenehm sparsam eingerichteten Drehbühne von Christoph Weyers. Zeitlich haben sie sich vom italienischen Flair verabschiedet zugunsten von Zeitlosigkeit mit Gegenwartsbezug. Im Mittelpunkt stehen die Menschen. Andeutungen, Assoziationen, Lichtstimmungen reichen aus, um Orte und Räume entstehen zu lassen. Für die drei Hauptpartien stehen mit Maike Switzer, Vasiliki Roussi und Markus Günzel als Clara, Fosca und Giorgio Protagonisten auf der Bühne, die das Geschehen tragen, authentisch in der Erscheinung, überzeugend im Gesang.

The Rocky Horror Show

Trierischer Volksfreund, 13.12.2010

Die Rocky Horror Show wird der Kracher der Theater-Saison. Das ungewöhnlich bunt gemischte Publikum feierte die Premiere am Samstagabend mit minutenlangen Ovationen. Zu sehen gab es nicht nur eine Klasse-Show, sondern auch ein intelligent inszeniertes Theaterstück. Die „Rocky Horror Show“ lässt niemanden kalt. Schon gar nicht, wenn sie so sauber gearbeitet, gut besetzt und präzise getimed daherkommt wie die Trierer Produktion. Keine extraterrestrische Materialschlacht, eher eine Boulevard-Komödie, mit teilweise einfachsten Mitteln, nach der Devise „originell statt opulent“. Ausstatterin Sandra Fox findet mit dem skurrilen Rummelplatz-Ambiente und den exzellenten Kostümen einen Weg, sich vom übermächtigen Film-Vorbild zu emanzipieren, ohne die Erwartungen des Publikums zu enttäuschen. Manchmal reichen minimale Requisiten, wie etwa bei der mit Szenenbeifall bedachten Autofahrt des jungen Spießer-Pärchens Brad und Janet, …

Es macht diesen Theaterabend zu einem besonderen, wie Regisseur Holger Hauer und Darsteller Michael Ophelders den berühmtesten Transvestiten der Theatergeschichte vom sonst oft gezeigten Freak zu einer tragikomischen Figur aufwerten….

„Rocky Horror“ war einst in den Siebzigern eine kultige Satire auf den Horror- und Sciene-Fiction-Film. Holger Hauers 2010er-Version ist eben auch eine augenzwinkernde Parodie auf den Rocky-Horror-Kult selbst. Dafür kann er Akteure aufbieten, die den Abend souverän zu einem Erfolg führen. Stephanie Wettich bringt als Janet nicht nur das stärkste sängerische Potential ein, sie verkörpert auch – durchaus im Wortsinn – rundherum überzeugend das sexuelle Erwachen eines braven „All american girl“…….

16vor.de | 13.12.2010

… Theater sollten Orte grenzenloser Phantasien sein. In Trier ist dies an diesem Abend von Beginn an so. Die Inszenierung von Holger Hauer lädt ein in ein Traumland jenseits von Alltag und Gewöhnlichkeit….

5vier.de | 14.12.2010

I’m just a sweet Transvestite – Rocky Horror Show-Premiere

Standing Ovations

Regisseur Holger Hauer schafft es, das Publikum mitzureißen in eine Rocky-Inszenierung, die stimmig ist und von der ersten bis zur letzten Minute Begeisterung beim Publikum weckt. Vor allem eine gewisse Freude am Detail und die Einbindung des Publikums verleihen der Inszenierung eine besondere Note. So kontrollieren Barbara Ullmann und Sabine Brandauer vor Beginn der Vorstellung als Mitglieder der Feuerwehr Trier das Publikum auf seine Brandgefahr und sichern die Notausgänge in den Ausschnitten der weiblichen Zuschauer. Sowohl die Kostüme als auch das Bühnenbild sind aufwendig und extravagant und selten hat man im Theater so viele Licht und Schattenspiele, Soundeffekte und technische Spielereien gesehen. Insgesamt erwartet einen in dieser Inszenierung eine Rocky Horror Show, die zwar etwas typisch anmutet, aber durch und durch gelungen ist. Was man nicht zuletzt an den überschwänglichen Reaktionen des Publikums ausmachen konnte, das selten so Feuer und Flamme für eine Aufführung war wie für diese.

Musicals Unlimited | 16.12.2010

Am Theater Trier wird das Musical in einer Inszenierung von Holger Hauer gespielt, die den „Rocky Horror“-Geist auf den Punkt genau wiedergibt und oftmals mit einfallsreicher, weil schlichter Requisite allein durch das Können der Darsteller ü̈berzeugt – so zum Beispiel in der herrlichen Autofahrt-Szene. Im Zusammenspiel von Regie und Bühne (spaceige Ausstattung: Sandra Fox) ist eine Steigerung sichtbar, die im „Heimflug“ von Riff Raff und Magenta gipfelt – geschickt umgesetzt! Das Publikum wird stark in die Show mit einbezogen, denn der Zuschauerraum wird auch bespielt, seien es die Seitengänge, der Platz des Erzählers mitten im Raum oder gar voll besetzte Sitzreihen. Durch die Fans, die mit Wort und Tat dabei sind, gewinnt das Live-Erlebnis noch eine ganz andere Qualität.

PARDON MY ENGLISH

Dresdener Nachrichten

. „Letztlich haben wir mit dieser Herausforderung die Freiheit gehabt, eine ganz eigene szenische Lösung zu finden.“ sagt Regisseur Holger Hauer. Gelungen ist ihm diese wirklich meisterhaft. Schon das Bühnenbild und die Kostüme (für beides verantwortlich Christoph Weyers) lassen erahnen, mit welcher Freude am verspielten und einprägsamen Detail diese Inszenierung entstanden ist. …In der zweistündigen Inszenierung gibt es keinen Leerlauf. Der Szenenwechsel ist rasant, die Dialoge kurz und pointiert, der Einsatz von Chor und Ballett an Einfallsreichtum kaum zu überbieten (Choreografie Andrea Kingston). Das Orchester unter der Leitung von Chefdirigent Ernst Theis umschmeichelt innig und gut gelaunt die Bühnenhandlung und lässt die Solisten brillieren…

Opernglas, 1/2010

(Es) begeistert die blitzsaubere Inszenierung, die Regisseur Holger Hauer auf die  Bühne gebracht hat –Bühnenzauber mit den ewig  gültigen Mitteln des Theaters  eben… entstand eine packende Bühnenshow von großer Geschlossenheit… Man spürt die Leidenschaft, das Können der Sängerdarsteller, die sich ohne Umwege auf das Publikum übertragen, das immer wieder zu tosendem Zwischenapplaus  hingerissen wird…

EVITA

Musicals (August 2009)

Mit der Verpflichtung vor, Anna Montanaro, ist der Freilichtbühne für ihre neue ‚Evita‘-Inszenierung ein echter  Coup gelungen, zumal man der Hauptdarstellerin mit Yngve Gasoy-Romdal einen gleichermaBen charismatischen Che zur Seite gestellt hat. Zusammen tragen beide die Aufführung und laufen zu darstellerischer und gesanglicher Hochform auf… Gasoy-Romdal spielt all diese Facetten mit einer Mischung aus distinguiertem Charme und Arroganz aus. Sein Che ist weniger aggressiv als gewohnt, beherrschter fast weltmännisch, was seine Ausstrahlung aber umso stärker erscheinen lässt und den Zynismus seiner Kommentare noch verschärft. Ein ebenso gelungenes Rollenportrait liefert Anna Montanaro ab: Als junges Mädchen gibt sie Eva durchaus sympathisch, ihr Ehrgeiz, aus dem Dorf ihrer Kindheit herauszukommen, wirkt nachvollziehbar. Allerdings erweist sie sich schon in diesem frühen Stadium als manipulativ und skrupellos, Eigenschaften, die sich verstärken, je mehr Evitas Ehrgeiz zu krankhafter Besessenheit wird, die bis an die Grenze der Hysterie reicht. Hier versucht sie erst gar nicht mehr, der „Heldin“ dieses Musicals freundliche Züge zu verleihen: Die Präsidentengattin ist eine berechnende Politikerin, die bei allem, was sie tut, auf den eigenen Vorteil bedacht ist – diese knallharte Charakterzeichnuog hebt diese Inszenierung wohltuend von vielen anderen Evita Versionen der letzten Jahre ab, in denen krampfhaft versucht wurde, die Titelfigur sympathischer erscheinen zu lassen, frei nach dem Motto; Schließlich sind wir ja hier im Musical. In Tecklenburg wird Eva Per6n erst am Ende wieder menschlich, als die Krankheit ihr einen Strich durch die hochtrabenden Pläne macht…

Holger Hauer hat der Versuchung widerstanden, zu viel in das oft gespielte Stück hineinzuinterpretieren. Er erzählt  die Geschichte klar urncl stringent, legt Wert auf eine differenzierte Figurenzeichnung und richtet das Musical perfekt  für die riesige Tecklenburger Burgruine ein. Die Massenszenen wie „Wach auf, Argentinien“ sind beeindruckend und kraftvoll, in Nummern wie „Buenos Aires“ bringt Hauer Großstadtflair mit Straßencafés, Paraden und Fahrradfahrern auf die Bühne.Dabei ist der riesige Chor stets gut geführt: Auch in der hintersten Ecke ist jeder Statist in seiner Rolle, viele kleine Details schaffen ein großes, lebendiges Bild. Die Inszenierung hält einige interessante Ideen bereit: Bereits Evas Eintreffen in Buenos Aires wird mitten im Song unterbrochen, durch die herrlich überzeichnete Adelsschicht und durch Ches politische Kommentare, wodurch früh ein zentraler Konflikt etabliert wird; bei „Das Handwerk des Möglichen“ eleminiert Perón seine politischen Gegner beim Angeln, indem sie mal eben in den Burggraben gestoßen werden; den Hit „ Wein nicht um mich, Argentinien“ singt Evita zunächst an ihrem Schreibtisch, wo sie ihre große Rede schreibt, erst am Schluss betritt sie den Balkon der Casa Rosada, um den Song mit pathetischer Geste zu Ende zu bringen – ein Kniff, der Kalkül und Selbstinszenierung dieser Frau auf den Punkt bringt… Die Tecklenburger Inszenierung ist eine Reise wert.

Da Capo:

… Hauer bringt das richtige Gespür für den Stoff mit und bereichert das Stück um einige neue Nuancen und originelle Ideen. Die Besucher in Deutschlands größtem Musiktheater unter freiem Himmel erwartet eine opulente, flüssige und ausbalancierte Inszenierung, die einerseits durch die feine, punktgenaue Zeichnung der Charaktere besticht, andererseits klotzt und schwelgt, wo es die Situation geboten erscheinen lässt…. die Evita – Premiere sollte zu einem Triumphlauf werden.

Blickpunkt Musical:

Evita begeistert das Volk… Das Musical lebt von den Personen… die mit einem unverwechselbaren Profil nachhaltig im Gedächnis bleiben. Ebenso beeindruckend sind die Ensembleleistung und die Leistung von Statisterie und Chor. Sie zaubern aus dem tragischen Stoff ein packendes Sommer-Open-Air-Musical.

NOZ:

Leidenschaftlich, klischeelos und mit heftigen Regenschauern. Kaum ist die letzte Note verklungen, kaum hat Evita ihren finalen Atemzug geseufzt, bricht das Publikum der Freilichtspiele Tecklenburg in frenetischen Applaus aus und feiert die Darsteller minutenlang. Die zahlreichen mitgebrachten Picknickkörbe sind nun längst nur noch Statisten, die Kunststoffsektgläser liegen achtlos daneben. Zwei Stunden des mitreißenden Musicals „Evita“ aus der Feder von Starkomponist Andrew Lloyd Webber und seinem Texter Tim Rice lassen die heftigen Regenschauer bei der Premiere vergessen.

Münstersche Zeitung:

… Diesem widersprüchlichen, faszinierenden Charakter ist Regisseur Holger Hauer in seiner umjubelten Tecklenburger Inszenierung dicht auf der Spur.. Seine Evita, vollendet gespielt von Anna Montanaro, ist ein herrlicher Weibsteufel… Standing Ovations für eine unterhaltsame, bewegende und hochprofessionelle Aufführung.

Münsterländische Volkszeitung:

Evita – Inszenierung überstrahlt den Regenguss: Vorzügliche Solisten und ein durch und durch spielfreudiges Ensemble machen sie zu einem Musicalgenuss der Extraklasse…Regisseur Holger Hauer hat gut daran getan, die kritischen und ironischen Aspekte des Musicals herauszuarbeiten, ohne allerdings zu dick aufzutragen. Ein paar lange Ledermäntel, exerzierende Balletttänzer (für die schwungvollen Choreografien sorgte Doris Marlis) und in weißen Anzügen intrigierende Militärs reichen, um die faschistoiden Züge der Perón-Ära anzudeuten. Mit der dekadenten, handlungsunfähigen alten Oberschicht und der ziemlich lebensfreudigen Bevölkerung zeichnet dieses Musical ein operettenhaftes Bild Argentiniens. Diese Inszenierung der Freilichtspiele Tecklenburg ist grandios.

Ibbenbürener Volkszeitung:

1800 Zuschauer sind am Samstagabend von der straff inszenierten, aufs Wesentliche konzentrierten Inszenierung begeistert. …Man kennt die Melodien, summt und singt, lacht und leidet am Ende mit. Sieben Minuten lang stehender Applaus nach einer emotionalen Premiere.

DER MANN, DER SHERLOCK HOLMES WAR   (UA)

Die Welt:

… So hat das deutsche Musical Zukunft… alles wurde dem lustvoll spielwütigen Ensemble auf den Leib geschneidert… Weiter so – oder um es mit dem einzigen, in Dresden nicht verwendeten Lied zu sagen: Jawoll, meine Herrn!

Dresdner Neueste Nachrichten:

… Kaum ist der letzte Ton verklungen, da reißt es das Publikum von den Sitzen. Beifall im Takt, Jubel und Pfiffe der Begeisterung…

Sächsische Zeitung:

Regisseur Holger Hauer und Choreographin Melissa King führen Solisten und Ballettensemble auf Tanzschritten sicher von Nummer zu Nummer. Das hat Schwung und Stil, Präzision und Witz.

ChristO – Die Rockoper  (UA) 

Deutschlandradio Kultur:

…Melodramatische Klänge und eine fantasievolle Bühnengestaltung machten „ChristO“ zu einem Theatererlebnis, das das Publikum begeisterte… Vor allem aber haben die Librettisten Holger Hauer und Andy Kuntz intellektuell wach und eigenständig auf Dumas Helden Edmond Dantes geblickt… berechtigte Jubelstürme für Ausstatter Christoph Weyers, der zusammen mit Regisseur Holger Hauer den Einheitsrahmen des Schiffswracks sehr gekonnt mehrfach verwandelt…spannende Wechsel zwischen ChristO und seinem Alter Ego, dramaturgisch sehr überzeugend gemacht … es werden große Gefühle bei einem großen, gewichtigen Stoff transportiert… reicht an die riesigen Shows in großen Rockkonzerten heran, vermittelt aber auch was Oper transportieren kann. Diese Mischung ist beeindruckend gelungen… Den derzeitigen Musical-Standard überragt diese mehrfach packende Rockoper deutlich- bühnenweiter Ratschlag: oft nachspielen.

DPA- Kritik:

… die neue Rockoper „ChristO“ zeigt die ganze Palette theatraler Gefühle…in starken und oft dunklen Bildern, mit melodischen Balladen und harten, rockigen Heavy Metal-Klängen feierte das Stück im Münchener Gärtnerplatztheater seine umjubelte Uraufführung.

Opernnetz.de:

…ChristO hat die Klasse, nicht nur in München zum Kultstück zu avancieren…Hauer spielt sein Können und seine Professionalität u.a. bei den epischen Texten aus…der Saal tobte, raste, war außer Rand und Band vor Begeisterung und beileibe nicht nur junge Fans…

Da Capo:

…Regisseur, Schauspieler und zugleich Autor Holger Hauer hält den Spannungsbogen seines Stückes hoch und bis zum Ende offen. Die stringente Handlung besticht durch ihre Kurzweiligkeit und ihren Abwechslungsreichtum… Das Stück ist so gut gemacht, dass auch Menschen, die mit Heavy Metal nicht viel anfangen können, sich diese Inszenierung anschauen sollten…

„Woman Of The Year“ (DE)

Pforzheimer Zeitung:

…Dieses bunte Völkchen aus Solisten, Chorsängern und Ballett-Tänzern zu seinem Ensemble  zusammenzuschweißen, aus jedem seine Höchstleistung herauszulocken, das ist sicher das große Verdienst von Regisseur Holger Hauer, der die „Frau des Jahres“ mit leichter Hand, aber großer Konsequenz auf die Bühne bringt. Da werden keine überflüssigen Gags eingebaut, da wird vieles aus der amerikanischen Vorlage stimmig übertragen (Übersetzung Hartmut F. Forche) und da zeigt Hauer ein Händchen für Musical-Seligkeit…

„Paradise Of Pain“

Trierischer Volksfreund:

Jubel, Standing Ovations: Ein engagiertes Ensemble und ein intelligentes Regiekonzept ließen das Musical zu einem bemerkenswerten Publikumserfolg werden…Regisseur Holger Hauer hat sich auf das besonnen, was das Stück eigentlich ist: eine augenzwinkernde Parabel über Klischees und Vorurteile… köstlich die senile himmlische Spaßgesellschaft…auch hier spielt Hauer gekonnt-satirisch mit den Klischees… und zeigt die geheimen Sehnsüchte hinter der Heiligen-Fassade…(Alan Cooper, der Autor zum TV: „Eine sensationelle Inszenierung. Eigentlich so, wie ich sie mir immer vorgestellt habe. Der Regisseur hat wahnsinnig Tolles geleistet.“)

DPA:

…Das Musical «Paradise of Pain» feierte am Freitagabend in Trier in einer Neufassung unter tosendem Applaus Premiere…

„West Side Story“

Westfälische Nachrichten:

..ein furioser Auftakt…anrührend!… Großer Applaus und standing ovations zum gelungenen Saisonbeginn…

NOZ:

…mit dieser Inszenierung sind die Städtischen Bühnen fulminant gestartet… Hauer zielt auf großes Entertainment ab…Gewalt und Schrecken werden greifbar…

Oldenburger Zeitung:

…hochaktuelle West Side Story… Holger Hauers Inszenierung fesselt und rührt an.

„The Black Rider“

NOZ:

…ein würdiger Nachfolger der Rocky Horror Show – furios auf eine andere Weise… Mystik verbindet sich mit Schaudern, Humor begegnet Ernst, Romantik wird mit Ironie gebrochen… das Bühnenbild nutzt Hauer für immer neue Perspektiven, für Tempo genauso wie für Ruhe… ein stimmungsvoll-mystischer Musicaltrip, der vom Premierenpublikum euphorisch bejubelt wurde…

„Lucky Stiff“ (DE)

Musical-Jahrbuch:

… nichts ist so, wie es scheint, ständig warten neue Überraschungen auf den verwirrten und köstlich amüsierten Zuschauer… Lucky Stiff, das macht in dieser grandiosen Inszenierung von Holger Hauer ungeheuer viel Spaß. Mit welchem Ideenreichtum und kleinen, netten Details der Regisseur seine Geschichte erzählt, zeugt von grenzenloser Phantasie…

SR3:

…Holger Hauer hat das Musical mit viel Sinn für Blödsinn, Kitsch und echten Humor inszeniert – und darum gab es gestern standing ovations…

„No Way To Treat A Lady“ (So behandelt man keine Dame) (DE)

Saarbrücker Zeitung:

… von deftigen Verwechselungen bis zur sentimentalen Zweisamkeit…und bei dem rasanten Tempo, das Hauer vorlegt, kommt weder Langeweile noch Nachdenken über Sinn und Unsinn des Ganzen auf. Wobei die Regie, zum Glück, Klamauk meidet… und das Resultat ist `very charming`! Dank der Inszenierung von Holger Hauer, der die Einladung zur Klamotte verschmäht und stattdessen ein spritzig – elegantes Lustspiel mit Retro-Flair auf die Bühne gebracht hat… So behandelt man vielleicht keine Dame, aber erfreute Zuschauer… mit Zustimmung des Publikums, das die Premiere begeistert feierte.

„Fletsch- Saturday Bite Fever“

Mittelbayerische Zeitung:

… ziehen die Zuschauer mit einem Stück in ihren Bann, in dem Witz und Wahnsinn in den Details stecken… Holger Hauer inszeniert mit Witz und Pep… er lässt seine Figuren auftreten, als hätte er sie eben aus einem Comicheft geklaut, knallbunt und völlig schräg…